Fantastischer Urlaub im Schnee

Autor: claudia_j
21. März 2011

Endlich wieder mal nach Schweden- und dieses mal im Winter! Nachdem wir bisher immer nur in den Sommerferien Skandinavien unsicher gemacht hatten, freuten wir uns nun umso mehr, es endlich tief verschneit kennenzulernen. Und es war einfach ein Traum! Schon die Anfahrt war recht abendteuerlich- denn die letzten 2h sind wir in einen heftigen Schneesturm geraten- aber unser Landrover hatte seinen Spaß- und so wir mit ihm! Kaum angekommen, nach 15h im Auto empfing uns Miriam mit bereits eingeheizter Huette in ihrem wunderschoenen, gemuetlichen Blockhaus.

Wir fuehlten uns sofort sehr wohl! Gleich am naechsten Morgen haben wir die Gegend erst joggend und dann mit Schneeschuhen erkundet. So viel Ruhe & so viel Schnee- wir waren begeistert und jeder Meter Anfahrt hatte sich gelohnt! Abends saßen wir mit Christoph zusammen und haben ihm all unsere Wünsche dargelegt- viele Träume sollten in diesen wenigen Tagen in Erfüllung gehen:

die Woche wurde fest verplant und Miriam hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um alles zu organisieren. Wir haben zwei tolle Skoter Touren mit Christof gemacht- durchs Fjäll im Schneegetöber die erste, zum Eisangeln die zweite. Jedesmal war sein Skoter mit Leckereien gefüllt, die wir am Feuer gebraten haben und die natuerlich sooo lecker schmeckten! Zwischen den beiden Skoter Tagen waren wir Schlittenhunde- Fahren- ein tolles Erlebnis.

Ja, und natürlich sind wir auch auf den herlichen Loipen mit den Skiern

unterwegs gewesen, sind fast täglich unser Stündchen gejoggt und Tomas hat mit Jonas sein neues Zelt eingeweiht-

und das waren nur unsere “outdoor- Aktivitäten”….gleichzeitig haben wir unser Blockhaus soo sehr genossen, die Sauna am Abend, den Kamin (und v.a. die herliche Moeglichkeit die feuchte Wäsche über dem Ofen zu trocknen…)…geschlafen haben wir tief & fest, gespielt haben wir bis tife in die Nacht….aber obwohl wir wirklich die Zeit maximal genutzt haben, ging sie viel zu schnell zu Ende. Schwups war die tolle Woche um- wir kommen wieder- und wir haben Euch schon fleißig weiter empfohlen! Danke, Euch, dass Ihr uns die Möglichkeit für diese tolle Woche gegeben habt! Alles Gute an Miriam & Christof!!

Schweden 2010

Autor: christine_t
19. Februar 2011

Sommer 2010

Nach Urlauben in Smaland und im Dalsland sollte es in diesem Jahr weiter in den Norden gehen. Beim Stöbern im Internet fand ich die ansprechende Seite vom Gala Fjällgard und diese weckte mein Interesse für das Jämtland. Von der niederländischen Grenze ging es nach Kiel und von dort aus mit der Fähre nach Göteborg. Zwei Nächte verbrachten wir im sommerlichen Stockholm, eine richtig schöne Stadt am Wasser!

 

Die Jugendherberge Skeppsholmen ist zentral auf der Insel gelegen und die Stadt problemlos zu Fuß zu erreichen.
Aber wir wollten ja weiter Richtung Norden!!

                                                Über die E 4 verließen wir die Großstadt, die Straßen wurden kleiner und der Verkehr noch weniger, irgendwann hatten wir eine Schotterstrasse und ein Schild  zeigte uns unser  Ziel.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

Das Haus Tor sollte jetzt für eine Woche unser zuhause  sein.
Angetan von der guten Lage im Wald und dem gemütlich eingerichteten Haus fühlten wir uns wohl.

 

Bei schönem Wetter wanderten wir zum Galberget und genossen die herrliche Aussicht.

 

Wir besuchten die Wasserfälle der Umgebung. 

 

 

Es ging nach Are, wir genossen die Fahrt mit der Seilbahn zum Areskutan auf 1420 m Höhe.

Der Blick über die umliegenden Berge beeindruckte uns sehr.

 

Uns allen sehr gut gefallen hat uns auch unsere Wanderung zum Visjön.

Bei etwas Regen, Wind und kühlerem Wetter wanderten wir entlang der Scooterstrecke, vorbei an einem Rentiersammelplatz  zum See und der Hütte.

 

                                                                                                                                                                                             

 

 

Es hat uns sehr gut gefallen,  gerne denken wir
 an unsere schöne Zeit  auf dem Gala Fjällgard zurück.

Hiermit möchten wir einmal “Danke” sagen, dass wir im Haus Tor zu Gast sein durften.
 Vieles haben wir gesehen, vieles wäre noch zu sehen und wenn man sich die Fotos anschaut  möchte man sofort wieder los….

 Die Lage der Häuser (so schön einsam), die Ausstattung (so schön gemütlich), das Wetter, die ganze
 Landschaft (so viel zu sehen) und sogar die Mücken (so viel zum jucken), ja
 es war schön und hat uns gut gefallen.
Wir kommen wieder!!

 

 

 

Sommer 2010

Autor: Nordlicht
30. Dezember 2010

Zwischenstop auf dem Galå Fjällgård

Auf dem Weg zu den Lofoten machten wir sowohl auf dem Hin-, wie auch auf dem Rückweg einen Zwischenstop bei Christoph, Miriam und Hannes.

Bauhelfer

Wir waren überrascht welchen Fortschritt die Baumaßnahmen seit dem letzten Winteraufenthalt gemacht hatten, wenn auch Christoph und Miriam gerne noch etwas weiter gekommen wären. Auch jetzt nutzten Sie die Zeit um noch möglichst viel vor dem nicht mehr fernen Winter zu erledigen.

Das Wetter war sehr gemischt, von strahlendem Sonnenschein bis Regen mit Wind und Nachttemperaturen bis 0° C war alles vertreten.

So gingen wir zum Waffelessen zur Alm Långbodarna, sammelten Blaubeeren, Himbeeren und Moltebeeren oder beschäftigten uns auch einige Male gerne mit Hannes.

Den Hundshögen hatten wir 2008 nur bei Schneetreiben und maximal 100 m Sicht bestiegen. Diesmal konnten wir ihn bei Sonnenschein, kaltem Wind und herrlicher Fernsicht “bezwingen”.

Trotz Arbeit am Bau und mit dem Brennholz nahmen sich Christoph und Miriam Zeit für die eine oder andere gemeinsame Unternehmung. So verbrachten Christoph und ich einen ganzen Tag im Fjäll und sammelten Moltebeeren. Mit anderen Gästen oder Freunden und Verwandten von Christoph und Miriam trafen wir uns z. B. abends in der Grillhütte zum Essen oder nur zum Erzählen rund ums “Lagerfeuer” dabei gab’s auch regen Erfahrungsaustausch mit anderen Schwedenfahrern.

Es waren ruhige, entspannende Tage. Leider mußten wir dann doch irgendwann Ende August aufbrechen, da wir Anfang September zu Hause einen Termin hatten.

Nach nun mehr als 30 Urlauben in Schweden haben wir viele schöne Flecken kennen gelernt. Der Galå Fjällgård jedoch ist so etwas wie unser zweites zu Hause geworden zu dem wir immer wieder gerne zurückkehren.

Winter 2010

Autor: Nordlicht
16. Dezember 2010

Wintertraum III in Jämtland

Nach fast 50 Jahren Arbeitsleben war ich nun in Rente. Die erste Reise (Urlaub hatte ich ja nun nicht mehr) sollte wieder zu Miriam und Christoph auf den Galå Fjällgård führen und zwar für drei Wochen im Februar. Den Termin im März überließen wir anderen, Urlaubstermin abhängigen, Schwedenfreunden. Dieses Mal wählten wir die Fähre Kiel-Göteborg, da wir den mitgeführten Alkoholvorrat gar nicht nach Norwegen einführen durften. (Hatten wir die letzten beiden Male gar nicht daran gedacht. Puh, Glück gehabt!).

Nach Zwischenübernachtung in Mora erreichten wir dann bei ca. – 7° C den tief verschneiten Galå Fjällgård. Da wir nun zum dritten Mal im Blockhaus Tor wohnten, waren wir sofort “zu Hause”. Am nächsten Tag war dann Geburtstagsfete angesagt: Hannes wurde ein Jahr alt.

Im Gelände lag der Schnee ca. einen Meter hoch und zwar Pulverschnee fast ohne feste Zwischenlage. Auf freien Flächen versank man selbst mit Schneeschuhen bis über die Knie. Auch mit relativ breiten Langlaufschiern war das Laufen im ungespurten Gelände Schwerstarbeit. Aber für das Schilaufen gab es ja Christophs bestens präparierte Loipen und beim Schneeschuhwandern wurde eben etwas mehr geschwitzt.

Die Temperaturen waren auch tagsüber häufig im zweistelligen Bereich und nachts sank das Thermometer auch mal bis -34° C. Abends war häufig ein Gang in die Sauna angesagt und bei oftmals -20°C Außentemperatur war dann Abkühlung garantiert.

Man kann Schnee so oder so räumen

Dieses Jahr war verstärkt Schneescooter fahren angesagt. Bei den um diese Zeit wenig befahrenen Pisten, dem Pulverschnee und unserer mangelnden Fahrpraxis war das aber oftmals mit schweißtreibender Arbeit verbunden. Hatte man den Schneescooter einmal im Pulverschee “versenkt” halfen nämlich nur noch schaufeln und schieben. So bleibt man eben trotz motorbetriebenem Sportgerät fit. Ohne die Hilfe und Tips von Christoph hätten wir ganz schön alt ausgesehen.

Holzhol- und Reinigungsservice im Mietpreis enthalten

Es war wieder einmal ganz toll bei Miriam, Christoph und Hannes. Egal, ob auf gemeinsamer Schneeschuhtour oder gemütlich beim Gläschen Bier oder Wein, wir fühlten uns auch diesmal wieder sauwohl auf dem Galå Fjällgård und bedauerten es, dass drei Wochen so kurz sind.

Danke!

Wintertraum II in Jämtland

Autor: Nordlicht
14. Dezember 2010

Nach dem tollen Winterurlaub 2008 stand schon schnell fest, das war nicht der letzte Winter in Jämtland. Im März 2009 ging’s dann wieder mit Color Line auf Luxus Fährfahrt von Kiel nach Oslo. Schon in Deutschland fuhren wir durch eine weiße Winterlandschaft und im Oslofjord bahnte sich das Schiff seinen Weg durch das Treibeis.

In Schweden nahmen wir wieder den landschaftlich reizvollen Weg über das Flatruet und es lohnte sich. Bei Windstille(!!), strahlendem Sonnenschein und milden -5° C genossen wir eine herrliche Fernsicht.

Nach einem kurzen Einkauf in Ljungdalen erreichten wir zur “Kaffeezeit” unser warmes Blockhaus “Tor” auf dem tief verschneiten Galå Fjällgård.

Und dann waren wir wieder in unserem Wintertraum:

Schi laufen in gut gespurter Loipe, Schneeschuhwandern, diesmal recht anstrengend wegen des tiefen Pulverschnees, lesen und relaxen am warmen Ofen oder abends in die Sauna. Essen, trinken und “quatschen” mit Christoph und Miriam oder auch in der Grillhütte mit anderen Gästen.

Zwischendurch fuhren wir mal wieder nach Östersund, um einzukaufen und das “brodelnde” Leben zu genießen. Ein anderes Mal ging’s dann zum Eisangeln. Einen Fisch hatten wir zwar nicht am Haken, aber es war trotzdem ein schöner Tag am Lagerfeuer auf dem See.

Das Krisenjahr 2009 war mein letztes Jahr im aktiven Arbeitsleben und brachte noch einmal richtig Stress. Welch eine Wohltat war dagegen die Ruhe hier auf dem Galå Fjällgård. Da empfand man die gelegentlichen Geräusche eines Schneescooters oder von Christophs Trecker beim Schneeräumen schon fast als willkommene Abwechslung. Nach drei Wochen Erholung pur und gewappnet für die letzten neun Monate bis zur Rente mussten wir dann wieder gen Süden. Für die Rückfahrt wählten wir die E 45 und übernachteten bei “unseren” netten Holländern im Vandrarhem Mårbacken. Von dort ging’s dann nach Oslo und mit Color Line komfortabel nach Kiel und problemlos nach Hause.

Schon auf der Rückfahrt dachten wir:
Der nächste Winter auf dem Galå Fjällgard kommt bestimmt! (wahrscheinlich mit uns)!

Mit dem Wohnmobil in Gala Fjällgard

Autor: hildegard_d
23. November 2010

Während unseres Schwedenurlaub’s im Juli 2009 führte uns unser Weg ins Jämtland. Wir kamen während unserer Rundreise mit dem Wohnmobil, mehr zufällig, nach Gala Fjällgard. Wir verlebten ein paar geruhsame Tage und lange, helle Nächte auf dem Platz der Familie Schenk.

Am Wegesrand

Wir machten Ausflüge z.B . zur Alm und genossen die frischgebackenen Waffeln und den Kaffee. Abends saßen wir gemeinsam mit weiteren Gästen in der Grillhütte. Sprachunterschiede waren kein Problem.

Frau Schenk lud uns zu besonderen Pfannkuchen mit selbstgemachter Blaubeermarmelade ein, es war eine Köstlichkeit. Auch alleine durften wir die Grillhütte benutzen und saßen oft bis in die späte Nacht mit unserem Hund am Feuer und genossen die Ruhe. Es war eine schöne Zeit, nichteinmal die Mücken konnten uns die gute Laune verderben, wir spazierten trotzdem durch den sogenannten “Urwald” bis hin zum reißenden Fluss, ein reines Naturparadies.

Im Urwald

Die Drei aus Hemmoor sagen Danke,

wir kommen bestimmt einmal wieder.

Zwei “Sommer” auf dem Galå Fjällgård

Autor: sieglinde_k
22. April 2010

Ich bin nicht als Urlauber sondern als Student für ein Praktikum nach Galåbodarna gekommen. Dies war im Sommer 2007. Ich hatte bereits ein Jahr in Schweden studiert (in Linköping) und wollte unbedingt wieder kommen, vor allem in die Berge, die ich damals nur kurz kennengelernt hatte. Die Anzeige für das Praktikum, die Christoph geschrieben hatte, traf genau was ich wollte. Raus aus den staubigen Hörsälen, wo mir das stundenlange Zuhören und Stillsitzen schwer fiel und in tiefen Wäldern und Bergen praktische Arbeit machen.

Ich kam Mitte April, Östersund war schneefrei, aber hier oben lag noch genug für eine erste Erkundung mit Skiern. So wurde mein erster Tag hier, gemeinsam mit Christoph und der Hündin Tosca ein erster aufregender Erkundungstag. Wir wollten “nur 2-3 km” Ski fahren, eben Richtung Arådalen. Aber wann sind 2-3 km vorbei? Hier in dieser endlos scheinenden Landschaft. Es gibt kaum Wegmarken und so konnte ich nicht einfach hier oder da umkehren. Irgendwann meinte Christoph jetzt wären es ja nur noch 2-3 km bis Arådalen und so sind wir weiter. Wir hatten so eine lange Tour nicht geplant und nur eine halbe Flasche Wasser und eine halbe Tafel Schokolade dabei. Aber die Sonne schien, Tosca tollte durch den tiefen Schnee und ich wußte, das hier ist der richtige Ort für ein Praktikum. Gleich in den nächsten Tagen begann ich mit praktischer Arbeit, fräste Hinweisschilder für “Reception”, “Camping” hier und “Hütten” dort. Für andere Aufgaben saß ich am Computer, aber jeden Tag war Zeit für einen kleinen Ausflug oder Arbeit draußen in Sonnenschein und Waldesstille. Ich merkte wie angenehm es ist jeden Morgen in einer Blockhütte zu erwachen, einfach wie Urlaub. Es gab so viele schöne Momente, die ich im Stadtleben vermisse. Auch wenn es “Arbeit” ist, aber wenn man 1-2 Stunden Holz stapelt, hat man Zeit zu träumen, spürt den Wind, der um die Hütten und durch die Bäume streicht, hört nur ab und zu ein Auto und stattdessen die vielen Vogelstimmen, die einem sonst kaum auffallen. Als ich kam gab es noch keine Grillhütte, so dass wir unter freiem Himmel grillten. Egal wo, genau diese Erzählabende sind Entspannung und Urlaubsgefühl pur. Vielleicht weil sie an die Kindheit erinnern, wenn man in Ferienlagern rund um ein Lagerfeuer saß.

Ich habe viel unternommen während dieser zwei Sommer. Eine meiner Aufgaben wurde es die gesamten Wanderwege in der näheren Umgebung zu erkunden, mit GPS aufzuzeichnen, die Daten aufzubereiten, die Wege zu beschreiben und mit Bildern zu gestalten. Ich habe dies als Teil meiner Diplomarbeit im Sommer 2008 umgesetzt. Eine weitere Aufgabe war es einen Naturstig anzulegen. Eine interessante Aufgabe, denn ich habe von der Planung über die Ausführung bis zur Markierung und Aufzeichnung alles selbst machen dürfen. Christoph und Miriam waren bei all dem eine große Hilfe.
Als ich für zwei Wochen für eine Exkursion meines Studium aus dieser Idylle hier zurück in die Großstädte Europas musste, fiel mir die Umstellung unglaublich schwer. Man gewöhnt sich sehr gut an die Ruhe, den eigenen Rhythmus, den stillen Wald ringsum und die weite Aussicht, wenn man in den Bergen ist. Dazu kommt, dass die Blockhütten allen erdenklichen Luxus bieten, so dass man sich während jedes frösteligen Rückweges einer Wanderung auf jeden Fall auf eine Tasse Tee oder heiße Schokolade vorm brasselnden Kamin freuen kann.

Eigentlich war ich nicht den “Sommer” über hier, sondern vom letzten bis zum ersten Schnee, also von Mitte April bis Mitte September. Den Wechsel der Jahreszeiten zu sehen, war beeindruckend. Ich habe oft fotografiert, vor allem immer wieder den Ausblick von Galåbodarna zum Oviksfjällen. So wird der Wechsel im Nachhinein noch deutlicher. Aber neben der Landschaft, den verschiedenen kleinen Blumen und Beeren, die nach und nach hervorkommen, ist es ja vor allem das Licht beziehungsweise die Tageslänge, die sich so deutlich ändert. Ein Tipp für alle Reisenden – macht Ausflüge zu ungewöhnlichen Tages- und Nachtzeiten. Zwei Ausflüge, die ich sehr gut in Erinnerung habe, waren einmal eine einsame Mitternachtswanderung Anfang Juli, begonnen gegen 23 Uhr, hoch in das Oviksjfällen. Die Landschaft war in ein seltsam klares Dämmerlicht getaucht, im Norden leuchtete der Himmel rötlich. Alles ringsum schlief und es war ein ganz neues Gefühl durch die Berge zu laufen. Eine unvergessliche Erfahrung. An einem Morgen im September war ich sehr früh wach und lief zum nahegelegenen kleinen Bergsee, dem Gråhögtjärnan. Alles lag von Reif bedeckt, während langsam die Sonne über den Horizont kam. Da der Boden bereits teilweise gefroren war, konnte ich den See umrunden und war genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort als die Sonne über die Baumgipfel am anderen Seeufer stieg.

Ich habe unglaublich viel von Christoph und Miriam gelernt, die unermüdlich weiter an ihrem Traum bauen). Es ist für mich mehr als nur beeindruckend bei jedem neuen Besuch hier zu sehen, was mit ihrer Hände Arbeit wieder neues erbaut wurde.
Ich wünsche euch nie endende Träume und die Kraft eines Tages Berge zu versetzen. (…damit man den Hundshögen auch direkt von hier aus sehen kann ;-) )

/Sieglinde

Herbst in Jämtland 2008

Autor: Nordlicht
26. Januar 2010

Auf dem Campingplatz des Galå Fjällgård

Nach mehreren Urlauben in Jämtland hatten wir den September als  Jahreszeit zum Wandern schätzen gelernt. In diesem Jahr wollten wir gerne eine Rentierscheide miterleben. Da unser Urlaubsbeginn fest stand, schafften wir es leider nicht rechtzeitig vor Ort zu sein. Als wir uns dann am Tag nach unserer Ankunft  von Glen aus auf den Weg ins Fjäll machten, fanden wir nur leere Gatter und die Spuren der Rentierscheide. Wir wanderten noch ein Stück Richtung Visjö, genossen das herbstliche Fjäll und die schöne Aussicht.

Tolle Fernsicht

Herbst im Fjäll

Blick auf den Visjö

Beim ersten Versuch den Hundshögen zu erwandern begann es unmittelbar nach dem Start zu regnen und die Berge verschwanden in den Wolken.  Stattdesen besuchten wir dann die Alm Östra Arådalen. Auf verschiedenen Ausflügen in die nähere Umgebung genossen wir das schöne Herbstwetter.

Akrobatik im Herbstwald

Almhütte

Eintrag ins Gästebuch

Nach  einer Woche wechselten wir auf den Campingplatz im ca. 75 km entfernten Ljungdalen. Ich wollte nämlich unbedingt das Flatruet mit meinem Liegedreirad überqueren, außerdem bietet Ljungdalen auch eine schöne Bergwelt zum Wandern.
Die Radfahrt übers Flatruet bei  Sonnenschein, blauem Himmel, kaum Wind und einer fantastischen Fernsicht war ein Genuß.

Pause auf dem Flatruet

Herbstkulisse mit Helags

Rast im Ljungdalsfjäll

Nach einigen Tagen kehrten wir noch einmal zum Galå Fjällgård zurück. Ich fuhr die Strecke mit dem Fahrrad, meine Frau erwartete mich mit dem Wohnwagen auf halber Strecke zur Kaffeepause. Nach etwa 4 1/4 Stunden Fahrzeit erreichte auch ich dann müde, aber zufrieden unser Ziel.
Unser erneuter ”Angriff ” auf den Hundshögen war zwar erfolgreich aber die Temperaturen waren eisig und die Sicht gleich Null.

Rast auf dem Hästryggen

Die Wolken kommen tiefer

Heißer Tee auf dem Hundshögen

Jetzt Ende September/Anfang Oktober hatte sich das Wetter deutlich verschlechtert mit  viel Regen bei Temperaturen knapp über 0° C. Um nicht  vom ersten Schneefall überrascht zu werden,  starteten  wir vorzeitig Richtung Süden.

Es war wieder einmal ein schöner Urlaub in Jämtland gewesen. Der Galå Fjällgård und seine Umgebung sind wunderschön im Winter, aber auch in der schneefreien Zeit ein lohnendes Ziel. Christoph hat sich wieder hervorragend um uns gekümmert (Miriam war leider nicht da).
Der nächste Urlaub (auf dem Galå Fjällgård) kommt bestimmt.

Wintertraum in Jämtland 2008

Autor: Nordlicht
18. Januar 2010

Wie es dazu kam

Im Frühjahr, Sommer und Herbst hatten wir auf vielen Reisen Skandinavien, insbesondere Schweden kennengelernt. Nur der Winter fehlte noch. Bei der Planung einer Lapplandreise im Winter  blieben wir aber in Jämtland hängen, als wir im Internet zufällig auf den Galå Fjällgård stießen. Die Beschreibung las sich sehr vielversprechend und außerdem war uns der Fäbodväg (Almenweg), an dem der Galå Fjällgård liegt, von früheren Reisen her bekannt. Kurzfristig buchten wir für knapp 3 Wochen im März 2008 das Blockhaus Tor.

Die Anreise

Die Anreise Kiel-Oslo mit Color Line sparte uns ca. 700 km Autofahrt und war das erste Highlight dieser Reise. Die Schiffe dieser Route sind „Traumschiffe“, die nebenbei auch Autos transportieren.  Eine echte Kreuzfahrt und ein Kontrast bevor es in die schwedische Einsamkeit geht.

Auf gut befahrbaren winterlichen Straßen ging’s dann Richtung Norden. Wir hatten uns für eine landschaftlich reizvolle Nebenstrecke entschieden. Nach einer Zwischenübernachtung im Vandrarhem (Jugendherberge) in Särna gings dann durch Härjedalen über den Flatruetväg in die Berge Jämtlands. Bei der Anfahrt zum Flatruet und auf der Hochebene hatten wir waagerecht treibenden Schnee und eine begrenzte Sichtweite. Talwärts schien aber schon wieder die Sonne. Jetzt war es nur noch ein Katzensprung bis zum Galå Fjällgard den wir in einer traumhaften Winterkulisse vorfanden.

Vom Flatruet weiter nach Norden

Am Ziel

Zufahrt zum Galå Fjällgård

Bei unserem Eintreffen waren aber schon, welch eine Überraschung, mehr als 50 „Gäste“ dort. Es waren Musher mit ihren Schlittenhunden, die die gerade beendete Schlittenhunde-WM im nahe gelegenen Åsarna besucht hatten.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Miriam und Christoph bezogen wir unser gemütliches, gut beheiztes Blockhaus Tor.

Blockhaus Tor mit Neuschnee

Weg zum Visjö - Endlose Schneeflächen

In den nun folgenden Urlaubstagen erkundeten wir die nähere Umgebung auf Schneeschuhen, mit Langlaufschiern und einmal auch mit dem geliehenen Schneeskooter. Christoph hatte genügend Tips für kleine und große Ausflüge. Die Landschaft war tief verschneit und wir hatten vielfach Traumwetter mit Sonnenschein und Windstille. Traumhaft auch die Ruhe, die einen überall umgab. Die Temperaturen lagen tagsüber oftmals deutlich unter minus 10° C. Einmal fiel das Thermometer nachts bis auf minus 32° C.

Nach der Rückkehr von einem Ausflug, erwartete uns ein behaglich geheiztes Blockhaus und abends ging es dann häufig in die hauseigene Sauna. Wenn wir uns mit Miriam, Christoph und anderen Gästen abends in der Grillhütte zum gemütlichen Beisammenseintrafen, waren wir zum Abschluß meistens gut geräuchert.

Irgenwann mussten wir mal einkaufen. Wir stürzten uns in das ’’brodelnde’’ Leben und verbanden das Ganze mit einer Shopping- und Besichtigungstour nach Östersund und Åre. Das reichte dann aber für diesen Urlaub und wir waren ganz froh, als wir wieder zurück in der ’’Wildnis’’ waren.

Ein ganz besonderes Erlebnis war die Einladung zum Eisangeln zusammen mit Christoph, einem schwedischen Ehepaar und Hund Tosca. Mit zwei Schneeskootern mit Anhängern ging es über eine Stunde durch die Winterlandschaft bis mitten auf einen See. Es gab frisch gebrühten Kaffee und Würstchen und Toast vom Grill. Alle versuchten fleißig ihr Angelglück, aber ich fing als Einziger zwei Rödinge, womit das Abendessen gesichert war. Es war das erste Eisangeln für uns gewesen und in Verbindung mit der netten Gesellschaft und dem guten Wetter war es ein unvergesslicher Tag.

Eisangeln und Picknick auf dem See

Das Ende

Postkartenidylle

Alles geht einmal zu Ende, so auch dieser Urlaub. Und vorbei an traumhafter Winterkulisse gings dann wieder nach Süden. Diesmal fuhren wir aber über die 45, den Inlandsväg. Eine Zwischenübernachtung war im Vandrarhem Mårbacken, ca. 150 km vor Oslo geplant. Somit konnten wir dann stressfrei bis mittags unsere Fähre erreichen.

Mit dem Galå Fjällgård haben wir ein Reiseziel in Schweden gefunden, dem wir sicherlich treu bleiben werden. Das liegt aber nicht nur an der schönen Gegend und den schönen Häusern, das gibt es woanders auch. Vielmehr war es die herzliche Gastfreundschaft und der freundliche, ja schon freundschaftliche Umgang miteinander. Wir fühlten uns willkommen.

Wir kommen wieder!

Schwedenurlaub im August 2008

Autor: gisela_s
17. Januar 2010
Rast auf dem Hundshögen

Noch heute denken wir gerne an diesen Urlaub zurück, wo wir 10 Tage auf dem Gala-Fjällgard in einer Blockhütte verbracht haben. Miriam und Christoph gaben uns tolle Tipps, so dass wir viel von der Umgebung kennenlernten. Wir fühlten uns auf schwäbisch gesagt bei Euch ,,Sau wohl”und kommen ganz sicher wieder, vielleicht auch  mal im Winter.     

Drei Schwaben und ein Franke sagen       DANKE